Rückblick auf 2013 – Vorschau auf 2014

Das Jahr 2013, welches gefüllt mit einer Menge Comicverfilmungen war, neigt sich langsam dem Ende zu. Um die Zukunft betrachten zu können, sollten wir jedoch einen kleinen Schritt zurück treten und sammeln, was uns das vergangene Jahr beschert hat. Insgesamt gab es fünf Comicverfilmungen, welche sich über das Jahr verteilten: Dredd 3D, Iron Man 3, Kick-Ass 2, Man of Steel, Thor: The Dark Kingdom und Wolverine – Weg des Kriegers. Zwei davon sind, was man einen Neustart bezeichnen könnte, die anderen drei stellen Fortsetzungen dar. Allerdings war dieses Jahr auch besonders marvellastig, was sich nächstes Jahr nicht ändern wird, starten dort ausschließlich Marvel-Filme in den Kinos. Dies sollte nicht zuletzt an dem straffen Plan Marvels liegen, welche auf den Release eines weiteren Avengers-Filmes arbeiten, aber auch im nächsten Jahr die X-Men miteinander vereinen.

Wie auch immer, mit Thor: The Dark World verließ die letzte Comicverfilmung des Jahres die Leinwände und schloss dieses, zumindest für Marvel, mit einem Einspielergebnis von 628 Millionen Dollar weltweit, nicht gerade schlecht ab. Wesentlich weniger nahm da die Comicverfilmung des Verlages 2000AD ein. Mit Dredd 3D kam ein Film in die Kinos, welcher zwar sehr hoch gelobt worden ist, aufgrund seiner Altersbeschränkung ‘ab 18′ und seiner niedrigen Bekanntheit aber keinem großen Publikum zugänglich gemacht werden konnte. Fans des ersten Teiles müssen nun wegen der geringen Einnahmen von 58 Millionen Dollar auf eine Fortsetzung hoffen, denn nicht nur die Schauspieler wären bereit für einen weiteren Durchgang, sondern auch die Fans haben gezeigt, wie sehr sie eine Fortsetzung wollen, indem sie eine Petition gestartet haben. Bisher gab es allerdings noch keine Rückmeldung von Studios, die einen weiteren Film ermöglichen könnten.

Man of Steel war einer der größten Releases des Jahres, sowie auch einer der meist erwartesten. Nach Filmen wie Superman Returns brauchte DC einen guten Film für den fliegenden Superhelden und hob mit den ersten Trailern die Erwartungen der Fans. Die Trailer machten große Hoffnung auf einen Versuch den Charakter mit Ernsthaftigkeit umzusetzen, was zumindest nach der Meinung der Mehrheit gelungen ist. Doch wird es wohl von keinem Superhelden die wahrhaft perfekte Comicverfilmung geben, denn Fehler gibt es immer. So gibt es auch immer wieder Videos, die diese Fehler auf eine humorvolle Weise offenlegen, wie hier an dem Beispiel von Man of Steel:

Nachdem Metropolis zwar gerettet, aber größtenteils auch zerstört worden ist, kam wieder ein Marvel-Kandidat an die Reihe. The Wolverine sollte ebenfalls eine ernstere Herangehensweise des Charakters Logan darstellen und zeigen, dass auch Helden nicht immer unbesiegbar sind. Zwar diente dieser Film in erster Linie zur Fülle der Lücke, die Wolverine Origins hinterlassen hatte, bereitet er uns gleichzeitig auch auf den kommenden X-Men: Days of Future Past vor.

Und nicht zu vergessen: Kick-Ass 2. Ein Film, welcher in der Menge des Angebotes der Blockbuster-Zeit untergegangen ist. So schnell er erschienen ist, verschwand er auch wieder aus den Kinos. Zusammen mit Dredd 3D war Kick-Ass 2 auch ein Film, der nur für die über 18-jährigen bestimmt war, was eher untypisch für Comicverfilmungen ist, wird bei diesen in der Regel hohen Wert darauf gelegt, dass diese auch familienfreundlich sind und so von möglichst vielen angesehen werden können. Genau wie zukünftig bei den X-Men oder in weiter Zukunft bei den Avengers, versammelten sich mehrere Superhelden und gingen gegen das Böse an. Apropos Böse; eine neue Herangehensweise – so viel sei verraten – zeigte Iron Man 3 beim Umgang mit seinem Hauptantagonisten, was nicht den Geschmack jeden Zuschauers getroffen haben mag. Iron Man 3 war jedoch der, wenn auch etwas kontroverse, Abschluss der Iron Man-Reihe.

An dieser Stelle sind wir einem Blick in die Zukunft nicht abgeneigt. Im Jahre 2014 der Comicverfilmungen starten eigentlich 4 Marvel-Filme, doch wird an dieser Stelle Guradians of the Galaxy ausgeschlossen, da soweit hier nicht über diesen berichtet worden ist. Es starten also mit diesem noch die drei weiteren Comicverfilmungen: The Amazing Spider-Man 2, X-Men: Days of Future Past und Captain America: The Winter Soldier.

The Amazing Spider-Man 2 stellt dabei den zweiten Teil der neuen Spider-Man Trilogie dar und zeigt Peter Parker (mal wieder), dass es zwar eine Menge Spaß machen kann Superkräfte zu besitzen, er dadurch aber auch eine Verantwortung trägt und es an ihm liegt seine Stadt New York zu retten, wenn diese in Gefahr ist. Dabei trifft Spider-Man nun auf Gegner, die weitaus stärker sind als er, wobei Electro, Rhino und der grüne Kobold vielleicht nicht die einzigen sind, auf die Peter im Laufe der Trilogie treffen wird. Die Fragen, die am Ende des ersten Teiles noch offen geblieben sind, zum Beispiel hinsichtlich der Dinge, die Tante May Peter gegenüber verschweigt, werden zwar augenscheinlich in diesem Teil geklärt, stellen sich zurzeit auch viele die Frage, ob man mit der Fülle an Antagonisten überhaupt zurecht kommen wird. Geklärt wird jedoch auch dieses, wenn am 17.04.2013 ein erster Marvel-Film im nächsten Jahr die Runde der Comicverfilmungen eröffnet.

Für Interesse hat auch der erste Trailer von X-Men: Days of Future Past gesorgt, der besonders viel Emotionalität zeigt, unterlegt mit John Murphys bekannten Soundtrack zu Sunshine. Schon die After Credits Szene von Wolverine – Weg des Kriegers gab uns einen ersten Eindruck, was in diesem Film zu erwarten ist. Eine Zeitreise, um einen Krieg zu gewinnen, damit die X-Men existent bleiben. Viel besser spricht der Trailer jedoch für sich:

Am 22.05.2013 startet die Reise in die Vergangenheit mit den X-Men. Zeitreisen wir einmal 3 Wochen zurück, so finden wir da den Start von dem Sequel des Captain America, welcher, wie in diesem Jahr bei Thor, keinen ins Deutsche übersetzten Titel erhalten hat, sondern einen zweiten englischen Titel, mit dem “Untertitel” Return of the First Avenger (Originaltitel: Captain America: The Winter Soldier). Jedenfalls ist dieser Titel weitaus sinnvoller als die Änderung des Titels von Dark World in Dark Kingdom. Im Eigentlichen wissen wir von diesem Film noch am wenigsten, ausgehend von seinem Trailer, der lediglich Nick Fury und Captain America in Aktion zeigt. Doch offenbart schon der Originaltitel den Namen des Gegners von Captain America, also den Winter Soldier. Eine große Rolle wird auch Black Widow spielen, mit der Captain America zusammenarbeiten wird und in ein Geheimnis gewickelt wird. Wie dies alles zusammenhängt, wird sich in den nächsten Monaten, bis zur Erscheinung des Filmes im Mai, zeigen.

Wie man unschwer erkennen kann, gab uns 2013 schon eine Menge Superhelden-Material, allerdings sind diese, zusammen mit den kommenden Filmen, alle nur eine Vorbereitung auf die großen “Assemble”-Titel von DC wie auch Marvel. Zumindest peilt Marvel ein Release im Jahre 2015 für Avengers 2 an, DC ist sich dahingegen noch etwas unsicher und so liegen die Vermutungen dennoch bei einem 2017er Release für die Justice League. Um Marvel eine Konkurrenz bieten zu können, wurde im Jahr 2013 der Start von Superman vs. Batman (oder auch: Man of Steel 2) angekündigt und, dass Ben Affleck den neuen Batman spielen wird, welcher weitaus älter sein soll. Direkt nach der Verkündung teilte sich die Masse zunächst in die, die vehement gegen Ben Affleck waren und die, die für ihn als neuen Batman sind. Mittlerweile haben sich die Diskussionen gelegt und ob Ben Affleck als Batman gelingen wird, werden wir dann im übernächsten Jahr sehen.

Und zum Ende, nur weil es so niedlich ist: hier ist Tom Hiddleston als Loki, der mit ein paar Kindern “diskutiert”.

Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2014!

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