"Dredd 3D" Meinungen zum Film zusammengefasst

Dredd 3D lief bereits in den Vereinigten Staaten und vielen anderen Teilen der Welt. In Deutschland ist es in knapp einer Woche, am 15. November, soweit. Um euch die Entscheidung leichter zu machen, ob diese Comicverfilmung sehenswert ist oder nicht, habe ich hier für euch einige Kritiken  zusammengefasst.

Worum geht es?

In Dredd 3D, in den Hauptrollen Karl Urban, Olivia Thirlby und Lena Headey, ist das zukünftige Amerika ein Ödland. In einer Stadt an der Ostküste namens “Mega City One” regieren die Kriminellen die chaotischen Straßen. Die einzige Ordnungskraft liegt in den städtischen Polizisten, den “Judges”, welche Richter, Geschworener und Vollstrecker in Einem sind.
Bekannt und gefürchtet von der ganzen Stadt, muss Dredd (Karl Urban) – der ultimative Judge – die Stadt von der neuesten Plage befreien – einer gefährlichen Drogenepidemie, welche einem für eine kurze Zeit die Realität in “Slo-Mo” erleben lässt. Unterstützung bekommt er dabei von Rekrutin Cassandra Anderson (Olivia Thirlby), um gegen Ma-Ma (Lena Headey), welche die Kontrolle über die Drogen in Mega City One hat, zu kämpfen.

Die Meinungen einiger Kritiker

Obwohl der Film von Kritikern als gut bewertet wurde, hat Dredd 3D nur sehr wenig Aufmerksamkeit bekommen und hat in der Box Office Einnahmen vom insgesamt 23 Millionen Dollar erreicht. Am meisten hat dieser in den USA (13,4 Millionen Dollar), dem Vereinigtem Königreich (6,9 Millionen Dollar) und Russland (4,0 Millionen Dollar) eingespielt. Bei einem Budget von 50 Millionen Dollar, macht der Film daher zurzeit größere Verluste.
Der Grund für diese negative Bilanz scheinen aber nicht die Kritiken zu sein, denn im Durchschnitt wird er durchaus als positiv aufgenommen. Bei Rotten Tomatoes liegt der Film bei insgesamt 77% von möglichen 100%. Gelobt wird der Film vor allem wegen seinem guten Humor, sowie wegen seiner tollen Effekte:

“Dieser Film ist nicht für die Pingeligen, doch Dredd 3D ist ein effektiver, düsterer B-Movie, betont mit sylischem Aussehen und respektlosem Humor.” – Rotten Tomatoes

Dredd 3D beeindruckt konstant auf einem visuellem Level, mit einem düsterem Stil welcher ähnlicher zu Kult-Hits, wie District 9 oder 28 Days Later ist, als zu den Standard Hollywood Comicverfilmungen.” – The Hollywood Reporter

“Die Non-Stop-Action-Orgie sieht zwar in 3D unglaublich gut aus, es mangelt aber in der zweiten Hälfte an frischen Ideen und so geht dem Film allmählich die erzählerische Puste aus.”   – Filmstarts (3/5 Punkte)

Doch oftmals bleibt es nicht nur bei diesem einem Argument, es wird immer noch ein “aber…” hinzugefügt. Dem Film fehle das Budget, die originelle Geschichte und teilweise auch die Emotionen. “Man hätte viel mehr aus dem Film machen können”, so in einer Kritik von Empire. Die schaupielerischen Leistungen sei von allen gut, allerding sieht man von Judge Dredd selbst nicht viel, seinen Helm nimmt er in diesem Film nämlich nicht ab:

 “Dredd 3D wird mit dem selben strukturellem Dilemma von The Raid belastet – sobald die Cops eingeschlossen sind und sich einen Weg nach oben erkämpfen müssen, wird der Film zu einer monotonen Serie von Konfrontationen mit bösen Typen. [Karl] Urban steckt den ganzen Film über in einem Helm, man kann nur seinen Kiefer und Mund sehen; seine Augen sind hinter einem dunklen Visier versteckt.” – LA Times

Viele der Kritiker sehen dennoch über die Schwächen des Films hinweg, denn die visuellen Effekte von Kameramann Anthony Dod Mantle scheinen diese wieder positiv zu stimmen und sie empfehlen den Film weiter.

Dredd 3D, vom Regisseur Pete Travis, geschrieben von Alex Garland, mit Karl Urban, Olivia Thirlby und Lena Heady, ist ein Action Thriller und wird ab den 15.11.2012 in deutschen Kinos zu sehen sein.

Jetzt ist eure Meinung gefragt: Werdet ihr euch dem Film ansehen, wartet ihr auf die DVD/Blu-ray oder verzichtet ihr gar ganz auf den Film? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

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